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Aktuelles

"Behinderte Menschen leisten sehr gute Arbeit, dies haben viele Projekte bewiesen."
Dennoch sind die Unternehmen bei der Behindertenintegration sehr zurückhaltend. Grund: Die beispielgebenden Projekte sind zu wenig bekannt - siehe: www.skoberne.de. Um eine breite Öffentlichkeit mit unserer Botschaft zu erreichen wollen wir Haushaltsprodukte fertigen, die weit verbreitet sind. Wir gehen bewusst in Konkurrenz zum Wettbewerb, weil wir nachhaltig agieren, dabei werden wir diese natürlich nicht kopieren. Um breite Akzeptanz zu erhalten wollen wir für die Kunden die für sie erkennbar bessere und verantwortungsvollere Produkte entwickeln und anbieten. Integration, ökologische Aspekte und Klimaveränderung sind unsere Botschaft. Im Ausbildungsbetrieb wollen wir zielgerichtet mit neuen Ferttigungsverfahren die Fähigkeiten Behinderter trainieren und als Arbeitsergebnis verantwortungsvolle Produkte schaffen: Diese werden (Beispiel) 80% Kunststoff (PP) einsparen. Mit der ersten Jahreskapazität unserer Startprodukte sparen wir bereits 186 t Polypropylen. Zur Beachtung: 186 t Polypropylen verursachen 566 t CO2. Zudem 1 Kg PP/3,11 Kg CO2 Emission Einsparung für alle Prozesse ab Rohstoffgewinnung." Integrationskonzept 2011: Download >Integration_2011.pdf

Erster arbeitsmarktorientierter Ausbildungsbetrieb für behinderte Menschen.

Betreuung behinderter Menschen in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) und ihre Beschäftigung mit einfachen Tätigkeiten ist nicht für alle die beste Lösung. Viele behinderte Menschen wollen im allgemeinen Arbeitsmarkt einen regulären Arbeitsplatz. Die bisherige Eingliederungsquote aus der WfbM in den allg. Arbeitsmarkt liegt unter 1 %. Inzwischen haben die WfbM auch die Notwendigkeit der Integration erkannt.

Dennoch ist es wichtig, alle Integrationschancen zu nutzen, die von freiwilligen Helfern angeboten werden. Hier wollen wir auch unseren Beitrag zur Verbesserung leisten. In unserem Ausbildungsbetrieb werden wir behinderten Menschen genau diese Fähigkeiten und Fertigkeiten vermitteln, die der Arbeitsmarkt fordert. Nach erfolgreichem Durchlauf der Ausbildungsschritte werden wir einen bezahlten Arbeitsplatz sichern.

Ausbildungsbetrieb für behinderte Menschen:

Ziel ist die Ausbildung zur vollwertigen Teilhabe im allg. Arbeitsmarkt - mit Bezahlung.

Es wird immer problematischer für behinderte Menschen einen regulär bezahlten Arbeitsplatz im allgemeinen Arbeitsmarkt zu bekommen. Die Integrationsraten aus den Werkstätten für behinderte Menschen sinken permanent. Als Beispiel nenne ich hier einen Verein mit 4 WfbM und 900 behinderten Mitarbeitern. Dieser Verein hat in den Jahren 2008 und 2009 gerade mal 4 Mitarbeiter in den Arbeitsmarkt vermitteln können. „Das sind nicht gerade viele“ räumt der zuständige Bereichsleiter ein. Fragt man nach Gründen warum die Eingliederung scheitert, dann werden von den Arbeitgebern im allgemeinen Arbeitsmarkt vor allem mangelnde Fähigkeiten der Behinderten genannt, wie Disziplin, Konzentration, Ausdauer, Motivation u. v. mehr. Es reicht einfach nicht aus, dass man die behinderten Mitarbeiter nach 6 Wochen Praktikum in den Betrieben, dann dauerhaft eingliedern will.

Mit unserem Ausbildungsbetrieb wollen wir diese Nachteile beseitigen. So wie nicht behinderte Menschen sollen sie die Chance haben, ihre Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse auszubilden und permanent zu verbessern. Dazu halten wir es für wichtig, dass vor allem die vom Arbeitsmarkt geforderten Fähigkeiten in einer Langzeitausbildung gefordert und gefördert werden. Dies muss jedoch in einem, den Behinderten gerechten Arbeitsprozess eingeübt werden, der sie nicht überfordert und dennoch zu einer permanenten Steigerung ihrer Leistung führt.

Dazu richten wir eine nicht taktgebundene Fließfertigung ein, die es erlaubt, die Auszubildenden schonend aber dennoch kontinuierlich zur Verbesserung ihrer Fähigkeiten zu trainieren. Zum Dauerbetrieb dieser Fließfertigung werden in Zusammenarbeit mit Betrieben unterschiedlicher Branchen Produkte entwickelt, die mit neuen Verfahren unterschiedliche Arbeitsschritte ermöglichen. Die ökologisch optimiert sind und die den Unternehmen auch die Leistungsfähigkeit behinderter Menschen praktisch vermitteln können (Unterstützung erfahren wir durch Entwicklungs- und Designprozess http://www.visio-design.de/produkt-design/designprozess ). Die fertigen Produkte werden dann in allen Bereichen zum Erwerb angeboten. Sie sind keine Konkurrenz zum Wettbewerb sondern bieten Firmen, Handel, Werbeartikler etc. die Möglichkeit Produkte mit ökologischer und sozialer Verantwortung in ihrem Lieferprogramm zu führen.

Der Ausbildungsbetrieb wird später Teil eines INTEGRATIONSPARKS werden, dem mit Entwicklungs-, Lehr-, PR- und Kontrollabteilungen unterschiedlichste Bereiche angegliedert werden sollen. So wird dann permanent dafür gesorgt, dass immer wieder neue Entwicklungen für den Fortbestand des Ausbildungsbetriebes gesichert sind. Und es werden permanent Outsourcingprojekte für externe Auftraggeber bearbeitet, die von ausgebildeten behinderten Mitarbeitern besetzt und im regulären Arbeitsprozess leistungsgerecht bezahlt werden. In einem Pilotprojekt haben wir untersucht, in welchem Umfang Leistung von behinderten Menschen abgerufen werden kann und dabei sehr positive Erfahrungen gesammelt. www.integrationspark.de/video.html Lesen Sie dazu auch andere Berichte auf unserer Internetseite.

Es ist ein wichtiger Schritt für unsere behinderten Mitmenschen, dass ihnen endlich auch die Chance geboten wird, sich für eine Arbeit im allgemeinen Arbeitsmarkt, ihrer Leistungsfähigkeit entsprechend, vorzubereiten. Es ist aber auch ein schwieriger Schritt, der nach unseren umfangreichen Vortests nun auch mehr Unterstützung aus der Öffentlichkeit benötigt. Als Arbeitsgemeinschaft INTEGRATIONSPARK suchen wir jetzt verantwortungsvolle Frauen/Männer die mit uns und mit Hilfe eines Ausbildungsbetriebes die Integration behinderter Menschen voranbringen möchten. Wenn Sie gerne und ernsthaft Verantwortung übernehmen, sich für andere engagieren und mit persönlichem Einsatz für Behinderte einen Ausbildungsbetrieb aufbauen wollen, dann sind Sie unsere Frau/Mann. Dann bitte melden Sie sich unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

Ich Danke Ihnen im Voraus für Beteiligung an diesem einmaligen und notwendigen Vorhaben.

Wolfgang Bickel, Initiator

Tel: 06253 860515

Weiteres Vorgehen:

1. Partnersuche

2. Gründung des Ausbildungsbetriebes GmbH und Fertigungsbeginn

3. Arbeitsgemeinschaft INTEGRATIONSPARK e.V. bereitet Aufgaben und Gründung des INTEGRATIONSPARKS als Genossenschaft vor.

4.INTEGRATIONSPARK e.G. gründet Bürgerstiftung

5. Arbeitsgemeinschaft INTEGRATIONSPARK e.V. geht in Bürgerstiftung über.